#_mitten_drin – Impulse mitten im Monat aus der Arbeitsstelle für Jugendpastoral

26. April 2020 | 3. Sonntag der Osterzeit

Auf ewig

Sie ist schon ewig her, die Explosion im Atomkraftwerk Tschernobyl am 26. April vor 34 Jahren. In Tschernobyl ist seitdem quasi auf ewig die Welt unbewohnbar. Auf ewig kann man von dort nichts essen. Kein Gemüse, kein Getreide, kein Fisch. Und zu allem Überfluss brennt es aktuell in der Nähe des Katastrophenreaktors. Hat das denn nie ein Ende?

Heute ist der Jahrestag von Tschernobyl. Wie gut, dass er auf ewig in die Osterzeit fällt. Nach menschlichem Ermessen haben Menschen in Tschernobyl eine hoffnungslose Situation erzeugt. In die hinein die Osterbotschaft spricht: es gibt Hoffnung. Die Ewigkeit Gottes hat einen längeren Atem. Im Evangelium des heutigen Sonntag treffen die Jünger den auferstandenen Jesus. An seinen Fisch trauen sie sich heran. Sein Kohlenfeuer bringt keine Gefahr. ER ist ein Kraftwerk, das Karfreitag nicht zusammengebrochen ist. Energie auf ewig.

Mit dieser Energie sollte sich einiges anfangen lassen als Menschen. Untereinander und mit der Welt um uns herum. Es müssen nicht gleich ewigwährende Wunderwerke werden. Aber nachhaltig sollten sie sein. Man wäre es den Menschen von Tschernobyl schuldig.

† Joh 21,1-14

März 2020

       

 

 

Corona!

Na, die Überschrift zieht doch, oder? Kein Nachrichtenportal, keine Zeitung, nichts kommt im Moment ohne diese Überschrift aus. Und das vollkommen zurecht! Natürlich gilt es, alles zu tun, um eine Weiterverbreitung der Krankheit zu vermeiden und zu verhindern, dass es weitere Todesfälle gibt.

Gleichzeitig verdrängt die Überschrift „Corona“ gerade alles andere auf die hinteren Plätze der Wahrnehmung. Oder denkt gerade wirklich noch jemand die katastrophalen Zustände an der griechisch-türkischen Grenze oder in Syrien? Macht sich Sorgen um Rechtsterrorismus in Deutschland nach Halle und Hanau oder fragt sich, was eigentlich mit der Klimakrise ist?
Wie setzen wir unseren Fokus, lassen wir ihn nur von anderen setzen oder laufen wir manchmal sogar mit Scheuklappen durch die Welt?

Beispielhaft für eins der genannten Themen hier ein Link auf die Themenseite des ZDF „Millionen Menschen auf der Flucht“ https://www.zdf.de/nachrichten/heute/themenseite-millionen-menschen-auf-der-flucht-100.html

Vielleicht gerät so nicht alles aus dem Fokus.

 

Februar 2020

Viel Spaß beim Hören und Sehen:
Bodo Wartke - Das falsche Pferd

https://www.youtube.com/watch?v=NPxbwiNsniA

Vielleicht ist die Idee einer Welt, in der die Menschen nur noch tun müssen, was für sie wirklich zählt eine utopische Vorstellung. Doch was, wenn wir es einfach versuchen. Machen wir das was uns wichtig ist, egal was unser Nachbar, unsere Freunde uns Familie darüber denken. Vielleicht verändern wir damit die Welt – Stück für Stück.

 

 

Januar 2020

      

 

Besser sind alle zusammen!

Kann das, was Papst Franziskus über das Miteinander von evangelischen und katholischen Christen schreibt, nicht eine Überschrift über Deinem neuen Jahr sein?

Nicht nur im Miteinander der Konfessionen, auch im Alltag, in der Schule, im Beruf. Einfach mal zusammen was anpacken. Hilfe anbieten. Unterstützung zulassen. Offen werden für Neues. In Kontakt treten mit Menschen anderer Herkunft. Zusammen kochen, zusammen musizieren, zusammen leben.

Besser sind alle zusammen!

Zurück zur Monitoransicht