Gedanken im Satzlabyrinth 🌀
Heute ist Tag der Schachtelsätze 🙂
Kurz gesagt: Sprache kann Spaß machen 😄
Und manchmal wird es länger, wenn man mehr sagen will 🙂
Zum Beispiel, wenn ein Gedanke nicht allein stehen möchte, sondern sich einen zweiten dazu holt, der ihn erklärt 🤔
Dann passiert es, dass ein Satz plötzlich einen Nebensatz bekommt, der wiederum noch einen Zusatz braucht, damit alles verständlich bleibt 🙂
Und während man weiterliest, merkt man, dass der Inhalt eigentlich einfach ist, auch wenn die Form langsam komplizierter wird, weil Gedanken selten geradeaus laufen 😅
Vielleicht kennst du das aus Gesprächen, in denen man etwas erzählen will, dann abschweift, noch eine Erinnerung einbaut, kurz zurückrudert und trotzdem irgendwie ankommt 🙂
So entsteht ein Satz, der immer weiter wächst, weil er Gefühle, Erlebnisse und Erklärungen gleichzeitig transportieren möchte, ohne dass man ihn vorher komplett geplant hat 🤯
Wenn unser Denken also ohnehin voller Nebenwege ist, die uns manchmal verwirren, manchmal überraschen und manchmal genau zu dem Punkt führen, den wir vorher gar nicht kannten, welche Gedanken würdest du heute aufschreiben, wenn du dir erlaubst, sie ohne Punkt und ohne Perfektion einfach einmal fließen zu lassen✍️
DR