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Auf dem Bild ist ein Mann mit buschigem Schnauzer und Grauen zurück gegelten Haaren zu sehen. Er hat einen Hut unter dem Arm. Neben ihm ist ein Mann mit Brille und einem Hut auf den Kopf.

#_mitten_drin - Januar 2026

Wöchentlicher Impuls der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendpastoral.

Ehrfurcht vor dem Leben 

Am 14. Januar ist der Geburtstag des Friedensaktivisten 🕊️ Albert Schweitzer, der 1875 geboren wurde. Der Philosoph 🏛️ und Arzt 🩺 setzte sich Zeit seines Lebens gegen jegliche Form von Gewalt gegenüber dem Leben ein. Dabei ließ sich der selbsternannte Weltbürger 🌍 weder von Länder- noch Kontinentgrenzeneinschränken.  

So gründete er eine Klinik in Lambarene in Gabun, behandelte dort sowohl Menschen als auch Tiere 🐘 und setze sich für Frieden 🤝🏾 ein. Außerdem warnte er 1932 vor dem aufkommenden Nationalsozialismus. Für sein Engagement gegen das atomare Wettrüsten wurde ihm für 1952 der Friedensnobelpreis verliehen. 

Zu Schweitzers Erbe gehört allerdings auch eine andere Seite. So kritisierte er 1960 die Unabhängigkeit Gabuns 🌍 und bezeichnete die Menschen in Afrika als seine “jüngeren Brüder”. Darüber hinaus galt er als ein Mann, der sich gern selbst inszenierte 📸. 

Albert Schweitzer zeigt einerseits die Größe🌟 eines Menschen, andererseits aber auch dessen große Schwächen. Dennoch können wir ihn als Vorbild begreifen und seine Schwächen reflektieren. 

“Ich bin Leben, das Leben will, inmitten von Leben, das Leben will.” 

 

KR

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