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Titelbild zum News-Artikel: Mit Mut und Neugier in Würzburg unterwegs

Mit Mut und Neugier in Würzburg unterwegs

Unter dem Motto: Hab Mut, fahr mir“ gab es für Jugendliche aus Sachsen-Anhalt ein Bildungsfahrt nach Würzburg zu erleben. Neben viel Kultur in Würzburg wurden auch Veranstaltungen des 104. Deutschen Katholikentages genutzt. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen konnten eine Menge erleben.

Bildungsfahrt nach Würzburg zur Zeit des Katholikentages fand Interesse

Unter dem Motto: Hab Mut, fahr mir“ gab es neulich für Jugendliche aus Sachsen-Anhalt ein Bildungsfahrt nach Würzburg zu erleben. Eingeladen hatte die Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendarbeit Magdeburg zusammen mit dem BDKJ.

Da es für manche das erste Mal war, mit einer Gruppe wegzufahren und auf Isomatte und im Schlafsack zu übernachten, war tatsächlich etwas Mut gefragt, sich auf neues einzulassen.

Es ging auf Entdeckungsreise in die fränkische Großstadt am Main, die neben viel Kultur auch die Möglichkeit bietet, sich als junger Mensch zu orientieren und zurechtzufinden, Treffpunkte und Veranstaltungen zu finden und in Gruppen die eigene Versorgung zu organisieren.

Da in Würzburg gerade der 104. Deutsche Katholikentag stattfand und damit ein Fülle an gesellschaftspolitischen, kulturellen, künstlerischen Veranstaltungen, Prominentenbesuch und Mitmach-Lern-Aktionen, konnten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 13 und 26 eine Menge erfahren, ausprobieren und erleben.

Die Tage von Donnerstag bis Sonntag waren dicht gefüllt mit Terminen, Veranstaltungen und Aktionen: Podiumsdiskussionen wie „Medien Macht Meinung“ oder „Wie politisch darf Kirche sein“, Begegnung mit Prominenten wie dem Moderator Willi Weitzel, Bundeskanzler Friedrich März oder Bischof Reinhard Marx, Theaterstücke „Don Boscos Traum“ und „Sinners“, Mitmachaktionen wie ein Handicap-Parcours zum Nachempfinden von Behinderungen, ein Orientierungsweg Navi4Life für die Lebensplanung, ökologische Lernstationen wie eine Fledermausführung oder ein Streuobstwiesenprojekt und Konzertbesuche, ein  Filmgespräch oder ein Vortrag zu Queerness in der Zeit des Nationalsozialismus und natürlich geistreiche abendliche Konzerte von den Alten Bekannten, Knallblech oder Bodo Wartke.

Außerdem gab es täglich kleine Aufgaben, sich in Würzburg zu orientieren und als Gruppe an anderer Stelle wiederzufinden.

Übernachtet wurde übrigens in Klassenräumen der David-Schuster-Schule. Der Würzburger Jude David Schuster war der Großvater von Josef Schuster, dem aktuellen Präsidenten des Zentralrates der JUden in Deutschland. Von ihm stand passend zur Fahrt ein Gedanke am Schuleingang, dass nämlich drei Dinge gegen Antisemitismus, Hass und Rassismus helfen: Bildung, Bildung und Bildung.

Dank der Förderung durch das Land Sachsen-Anhalt konnte die Bildungsfahrt nach Würzburg stattfinden. Vielen Dank!

 

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