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Titelbild zum News-Artikel: Lass uns mal richtig Theater machen

Lass uns mal richtig Theater machen

Ferienwoche für Jugendliche im Jugendhaus 2026

Lass uns mal richtig Theater machen – Ferienwoche im Jugendhaus

Auch in diesem Jahr fand im Sankt-Micheals-Haus in Roßbach wieder, die inzwischen fast traditionelle Ferienwoche für Jugendliche statt. Dieses Jahr unter dem Motto „Lass uns mal richtig Theater machen“. Dieses Thema zog sich von Montag bis Freitag durch die Programmpunkte und Impulse.

Gleich zu Beginn gab es verschiedene Improvisationsübungen zum aktiv werden aber auch nachdenklicheres zum Thema „Was und wer spielt eigentlich auf der Bühne meines Lebens eine Rolle?“.

Am Dienstag verwandelte sich der Tagungsraum dann in eine Kreativwerkstatt. Es wurde mit Gips gearbeitet, genäht, gemalt oder mit Theaterschminke gearbeitet. So entstanden Handpuppen, Kostüme, Masken oder Stabfiguren. Als Vorlage oder Inspiration dienten dazu die Lieblingsfiguren aus Büchern oder Filmen der Teilnehmenden. Theater ist eben nicht nur „Schauspieler stehen auf einer Bühne“, sondern auch zum Beispiel Figurentheater oder Schattentheater. Das wurde an diesem Tag deutlich und in vielfältiger Form ausprobiert.

Natürlich musste es ihm Rahmen einer Theater-Woche auch ins Theater gehen. So war die Gruppe am Mittwoch zu Gast im Theater Erfurt. Zunächst stand eine Führung durchs Haus und die angeschlossenen Werkstätten auf dem Programm. Beim Blick hinter die Kulissen konnten viele Fragen gestellt werden und der besonders der Einblick in den Malsaal oder die Schneiderei war etwas Besonderes. Besonders war auch das Theaterstück, dass im Anschluss angeschaut wurde. Zwei der drei Darsteller*innen im Stück „In 80 Tagen um die Welt“ nutzen nämlich nur die Gebärdensprache, sowie ihre Mimik und Gestik, um die Geschichte zu erzählen. Die dritte Darstellerin sorgte für eine entsprechende Übersetzung und durch „Untertitel“ an der Bühnenrückseite gab es auch die Chance Texte mitzulesen. Somit war das Verständnis für alle im Saal – egal ob hörend oder nicht hörend – gegeben und nach kurzer Irritation konnten alle gut folgen.

Der Donnerstag, als letzter kompletter Tag im Jugendhaus, diente dazu vieles abzurunden. Die letzten Handpuppen, Kostüme oder Masken wurden beendet. Für alle, die wollten, gab es die Möglichkeit eines „Fotoshootings“ in ihrem jeweiligen Outfit. Ebenso wurde am Abend nochmal ein paar bekannte aber auch neue Improvisationsübungen ausprobiert. Und – wie eigentlich an allen Abenden zuvor auch – gab es nochmal genug Zeit als Gruppe gemeinsam zu spielen oder die Kegelbahn oder Tischtennisplatte im Jugendhaus zu nutzen.

Den Abschluss der Woche bildete eine Andacht. Auch hier fanden sich Theaterelemente wieder. Symbolisch wurde „der Spot“ auf Dinge gerichtet, für die man in der Woche dankbar war oder „auf der Bühne“ die eigene Fürbitte vorgetragen. Auch in der nachfolgenden Abschlussrunde bekamen die gebastelten „Bühnen des eigenen  Lebens“ nochmal eine Rolle: Sie wurden nun mit guten Worten, Wünschen oder Erfahrungen aus der Woche gegenseitig gefüllt. So dass alle gut gestärkt den Heimweg antreten konnten.

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