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Collage aus Gruppenbild, Foto von der Theaterführung und einer gestalteten tafel zum Stichwort Gelassenheit

Theaterwochenende im Jugendhaus war echtes Erlebnis

Junge Menschen aus der ganzen Fläche Sachsen-Anhalts waren im Sankt-Michaels-Haus, um Theaterstücke zu sehen und sich mit ihnen zu beschäftigen. Die Gruppe war begeistert.

„Seh’n oder nicht seh’n?“ – drittes Theaterwochenende im Jugendhaus

„Mach nicht so ein Theater“, sagen manche, wenn sie die Aufregung anderer nervt. Dass Theatererlebnisse aber etwas sehr positives sind und buchstäblich eine aufregende Sache, haben vor kurzem 13 junge Menschen aus der ganzen Fläche Sachsen-Anhalts vom Harz über Magdeburg bis nach Dessau und von der Altmark über das Salzland bis nach Halle in der Jugendbildungsstätte Sankt-Michaels-Haus in Roßbach erfahren. Begleitet vom Team der Jugendbildungsreferent*innen der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendpastoral kamen die Teilnehmer*innen im Alter zwischen 12 und 26 Jahren, um Theaterstücke zu sehen und sich mit ihnen zu beschäftigen.

Zunächst ging es am Freitag ins Naumburger Theater, wo es die Premiere von „Achtsam morden“ zu erleben gab. Am Samstag wartete auf die jungen Menschen unter der Kursleitung von Julia und Stephan eine intensive Auseinandersetzung mit dem Stück des Vorabends zu Handlung, Figuren, wichtigen Sätzen oder der Form der Inszenierung. Nachmittags folgte eine Führung im Naumburger Theater mit dem Intendanten Stefan Neugebauer. Neben einem spannenden Blick hinter die Kulissen der mit Preisen ausgezeichneten Theaterarchitektur konnte die Teilnehmenden auch Fragen zum Theaterstück des Vortages stellen. Klar gab es auch ein gemeinsames Foto auf der Theaterbühne!

Abend wartete in Halle dann das zweite Theaterstück: „Penthesileas“. Die Gruppe hatte sich vorher gut auf das Stück vorbereitet, denn die Inszenierung war herausfordernd. Da passte es gut, dass sich die Gruppe zusammen mit dem Publikum zum Schluss sogar auf der Bühne mit einer Suppe stärken konnte und dem gesamten Team der Darsteller*innen begegnen konnte.

Und dass das Frühstück am Sonntag zum Theater-Gesprächs-Frühstück wurde, so dass das Theatererlebnis schließlich gut verdaut war. Im Rahmen einer Auswertung wurde der Wunsch geäußert, dass die Reihe der Theaterwochenenden weitergeht. In einem Gottesdienst zum Abschluss wurden Motive und Themen der beiden Theaterstücke mit Bibel und Gebetsanliegen geschickt in Beziehung gesetzt.

Das Theaterwochenende ist ein Angebot der außerschulischen Jugendbildung und wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt und dem Bistum Magdeburg. Vielen Dank dafür!

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