Kinoexkursion und Filmgespräche

05.12.2022

In der Jugendbildungsstätte Sankt-Michaels-Haus in Roßbach fand am vergangenen Wochenende ein Filmwochenende für junge Menschen statt. Die Teilnehmer*innen im Alter zwischen 13 und 27 erwartete ein vielfältiges Programm rund um das Thema Film.  Auch eine Kinoführung konnte erlebt werden. Und natürlich wurden auch einige Filme geschaut.

Nach Filmquiz und einem Austausch über die eigenen Filmerfahrungen ging es an einen Film. Dieser wurde nicht nur geschaut, sondern anschließend Zitate, Szenen, Bildmotive, Song und Themen des Film unter die Lupe genommen. Und es gab auch die Möglichkeit, die eigenen Gedanken zum Filmthema auch kreativ umzusetzen. Was ist mein Lieblingsfilm? Was ist sein Thema und seine Botschaft und welche Szene bringt das gut rüber? Darum ging es in einem nächsten Schritt, in denen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sich die Filme vorstellten. Der Wunschfilm für den Abend war so auch schnell gefunden. Bei einer Exkursion ins Naumburger Kino Cineplex fand eine Kinoführung mit Geschäftsführer Rudolf Reulbach statt. Dabei gab es auch einen Blick hinter die Kulissen und Einblicke in die Geschichte der Kinotechnik. Wie funktioniert ein Kinobetrieb? Warum ist ein Kinobesuch mehr als nur, einen Film zu schauen? Und wie ist ein moderner Kinosaal aufgebaut? In einem intensiven Gespräch konnten die Teilnehmer*innen spannendes erfahren und ihre Fragen loswerden. "ich habe noch nie so viel zum Thema Kino erfahren", berichtete Jakob anschließend. Und Enrico lobte Reulbach: "Das beste Gespräch, das ich bisher mit einem Kinomenschen führen durfte." Anschließend wurde das aktuelle Kinoprogramm gesichtet und gemeinsam ein Film aus dem Angebot geschaut und in einem Filmgespräch auch bewertet. Am Sonntag erlebten die Teilnehmer*innen noch einen Gottesdienst mit Filmszenen.

Und dass man sich im Jugendhaus in Roßbach auch bei Tischtennis und Billard gut kennenlernen und zusammen Spaß haben kann, war Jonathan, Emil und Co. natürlich auch wichtig...

Das Filmwochenende ist Teil des Jugendbildungsprogramms im Haus und wurde finanziell gefördert durch das Land Sachsen Anhalt.

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