"Aussichten für Morgen" im Blick

20.11.2022

Mit über 60 Jugendlichen fand  - nach 2 Jahren Corona-Pause - wieder das Jugendwochenende zum Christkönig-Sonntag in der Jugendbildungsstätte in Roßbach statt. Dieses Mal auch als diözesaner Weltjugendtag. Denn ein großer Blick ging voraus zum Weltjugendtag in Lissabon im kommenden Jahr. Überhaupt ging es unter dem Titel "Aussichten für Morgen" um Utopien, Visionen, Träume, Wünsche für das Morgen.

Bei einem Auftakt am Freitag abend wurde mit Texten, Filmen und Liedern das Thema eröffnet - und es fing schnell Feuer in den Köpfen und Herzen der Jugendlichen, die sich anschließend zu Statements vor der Kamera bei Lars einfanden. Morgen, das kann die Zukunft meines konkreten Lebens sein mit meinen Träumen und Plänen. Oder auch die Zukunft der Welt mit spannenden Ideen, dem Klimawandel zu begegnen und globale Gerechtigkeit zu suchen. Oder die Zukunft, die Jugendliche in Sachsen-Anhalt erwartet, konnte spielerisch in den Blick genommen werden. Die Teilnehmer*innen konnten sich ihre eigene Welt, ihr Utopia bauen oder mit dem Thema des Weltjugendtages 2023 fragen: Bedeuten meine Aussichten Hinschauen oder Wegschauen? In fünf Workshops fanden die jungen Menschen zwischen 14 und 22 Jahren also "Aussichten für Morgen". Dazu waren neben dem Team der Arbeitsstelle für Jugendpastoral (AJP) auch Bernadette Albrecht vom Hilfwerk Misereor, Marcus Kothe, ein ehemaliger Kollege der AJP, und Joe Willeke, der früher einmal als Jugendlicher gern in Roßbach das Christkönigs-Wochenende verbrachte, dabei.

"Und das Morgen", so Diözesanjugendseelsorger Christoph Tekaath im Gottesdienst, "beginnt schon heute und jetzt". Das sagt das Evangelium ebenso wie die Erfahrung im Leben. Passende, ermutigende Lieder dazu wusste die Band "theb7yz" aus Magdeburg zu spielen. Alex, Christian, Elias, Felix, Johannes und Tilman brachten auch am Abend noch mit Live-Musik Stimmung, während die Jugendlichen sichtlich Spaß hatten, das Jugendhaus in Roßbach wieder einmal zu erobern, ob beim Tischtennis, beim Kartenspiel, Tanzen oder einfach beim Reden bis in die Nacht.

Das Wochenende wurde finanziell gefördert vom Land Sachsen-Anhalt und unterstützt vom Hilfswerk Misereor sowie Eulenspiegel Multimedia Magdeburg.

Fotos: Marcus Kothe, Christian Burckhardt, Joachim Willeke, Lars Eichhorn, Stephan Schmitz-Tekaath

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